Tätigkeitsschwerpunkte

Das Bürgerliche Recht oder allgemeine Zivilrecht regelt die privaten Beziehungen aller Bürger untereinander. Deshalb ist jeder in seinem täglichen Leben davon betroffen.

Der Schwerpunkt der Kanzlei wird geprägt durch die Tätigkeit auf dem gesamten Gebiet des Zivilrechtes. Aber auch Bußgeld- und Strafverfahren - vorwiegend im Zusammenhang mit Verkehrsrecht - werden seit vier Jahrzehnten bearbeitet.

    • Arbeitsrecht
    • Bußgeld- und Strafrecht
    • Ehe- und Familienrecht
    • Mietrecht
    • Kauf- und Werkvertragsrecht
    • Schadensrecht
    • Sozialrecht                                  

Da es für den Ratsuchenden im Allgemeinen schwierig ist zu erkennen, ob sein spezielles Problem unter eines der zahlreichen Rechtsgebiete fällt, empfehlen wir, sich unmittelbar an uns zu wenden und anzufragen, ob wir in der Lage und bereit sind, Sie bei Ihrem speziellen Problem qualifiziert zu beraten und zu vertreten. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir Ihnen die Vertretung durch einen Spezialisten empfehlen. Die Beantwortung einer solchen Anfrage ist kostenlos.

Arbeitsrecht

Typischer Gegenstand des arbeitsrechtlichen Mandates ist das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und dem einzelnen Arbeitnehmer.

Den Arbeitnehmer trifft als Hauptpflicht die Pflicht zur Arbeit, den Arbeitgeber die Lohnzahlungspflicht. Probleme können jedoch nicht nur hier auftreten (der Arbeitgeber zahlt nicht oder unregelmäßig, der Arbeitnehmer führt seine Arbeit nicht oder nicht gewissenhaft durch), sondern auch hinsichtlich einer Vielzahl anderer Nebenpflichten. Beispielsweise existieren die Treuepflicht und Handlungspflichten (wie Mitteilungs- und Anzeigepflichten, z. B. Meldung bestehender Schäden, Abwendung von Schäden), Unterlassungspflichten wie die Verschwiegenheitspflicht oder Wettbewerbsverbote usw.

Ich berate
vorgerichtlich bei Problemen der Begründung, Ausgestaltung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen, führe für Sie Verhandlungen durch und vertrete Ihre Angelegenheiten vor dem Arbeitsgericht.

Im erstinstanzlichen Arbeitsgerichtsprozess ist als Regelfall eine Güteverhandlung mit dem Ziel einer Einigung vorgeschaltet, bevor das Gericht im Urteilsverfahren eine Entscheidung fällt. In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht trägt jede Partei ihre eigenen Kosten unabhängig vom Obsiegen oder Unterliegen.

Bußgeld- und Strafrecht

Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Verteidigung bei Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten. Ich übernehme aber auch die Verteidigung in allgemeinen Strafsachen und Jugendstrafsachen.

Durch meine langjährige Erfahrung bin ich in der Lage, Mandanten auch in schwierigen Strafverfahren zu betreuen. Besonderes Augenmerk lege ich hierbei auf die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten zur Verfahrenseinstellung vor und während der Hauptverhandlung, die dem Mandanten eingehend erläutert werden.

Ich berate
Sie bereits im Vorfeld der Ermittlungen, beantrage Einsicht in die Ermittlungsakte und erarbeite nach Würdigung der dort festgehaltenen Fakten (bildliche Darstellungen, Zeugenaussagen und weitere Beweismittel) mit dem Beschuldigten eine Stellungnahme zu den Geschehnissen, die dann an die ermittelnde Behörde weiter geleitet wird.

Rechtsschutzversicherungen übernehmen in der Regel im Rahmen des Versicherungsvertrages keine Kosten für den Vorwurf einer Vorsatzstraftat.

In einem Bußgeldverfahren für den Fahrer eines Unfallfahrzeuges, der nicht der Fahrzeughalter ist, werden die Anwaltskosten von der Rechtsschutzversicherung des Halters übernommen. Voraussetzung ist, dass der Fahrer keine eigene Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat und das Fahrzeug im Auftrag und mit dem Einverständnis des Halters gefahren ist.

Ehe- und Familienrecht

Die privaten Gründe für die Trennung von Ehepartnern sind vielfältig, das Familienrecht unterscheidet drei wesentliche Gründe:

  • Beide Ehepartner wollen sich scheiden lassen (einverständliche Scheidung), weil die Ehe unwiderruflich zerrüttet ist und die Ehepartner seit mindestens 1 Jahr getrennt leben in räumlicher Hinsicht und "von Tisch und Bett"  (Zerrüttungsvermutung);
  • Will sich nur ein Ehepartner scheiden lassen und der andere an der Ehe festhalten, müssen die Ehepartner mindestens für drei Jahre getrennt leben, es sei denn, es liegen gravierende Gründe für das Scheidungsbegehren vor (streitige Scheidung);

  • Stellt das Festhalten an der Ehe für einen Partner eine unzumutbare Härte dar (z. B. bei Vorliegen eines Verbrechens), kann die Ehe ohne Trennungszeit geschieden werden.

Ich berate
und vertrete Sie außergerichtlich und gerichtlich in allen rechtlichen Fragen, die sich in der Ehe oder Lebenspartnerschaft, anlässlich einer Trennung der Partner und im Scheidungsverfahren ergeben.

Mietrecht

Das Mietrecht umfasst alle Rechtsbeziehungen zwischen Vermieter und Mieter von der Gestaltung des Mietvertrages bis zu den Voraussetzungen und Konsequenzen einer Kündigung.

Die am häufigsten auftretenden Konflikte zwischen den Beteiligten treten im Rahmen des Wohnraummietrechts auf und betreffen die Richtigkeit von Nebenkostenabrechnungen, Mängel in der Wohnung und die Frage der Berechtigung von Mietminderungen und Kündigungen. Durch eine Vielzahl von weit reichenden Mietrechts-Urteilen wird die Rechtsprechung in diesem Bereich häufig verändert. Mal werden die Rechte der Mieter gestärkt, mal die Rechte der Vermieter, so dass die Rechtsprechung mit ihren Urteilen für den Laien nur schwer nachzuvollziehen ist.

Ich berate
Vermieter und Mieter bei der Geltendmachung und Durchsetzung ihrer berechtigten Interessen. 

Kauf- und Werkvertragsrecht

Bei Verträgen, die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher abgeschlossen werden, stehen dem Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen Rechte auf Rücktritt vom Vertrag und/oder Schadensersatz zu bei

  • Haustürgeschäften
  • Mängelhaftung
  • Produzentenhaftung

Ich berate Sie
bezüglich Ihrer Rechte als Vertragspartner und helfe Ihnen, Ansprüche geltend zu machen oder Verträge - falls notwendig - rückabzuwickeln.

Im Hinblick auf gesetzlich vorgegebene Fristen empfiehlt sich das rechtzeitige Einholen eines Rechtsrates, noch innerhalb der Frist Ansprüche geltend machen zu können. So kann sich der Verbraucher u. a. davor schützen, dass ihm auferlegt wird, den Beweis für einen Mangel zu führen. Die Beweislast erschwert die Durchsetzung des Anspruches erheblich.

Schadensrecht und Verkehrsunfallrecht

Hier gilt: Wer selbst reguliert oder zu regulieren versucht, verschenkt Geld!

Ich berate Sie
und achte darauf, dass die Ihnen zustehenden Ansprüche dem Grunde und der Höhe nach angemeldet
werden bei

  • Unfallschaden-Regulierung
  • Körperverletzungen
  • Arzthaftung

Eine von der Versicherung vorgelegte Abfindungserklärung sollte auf keinen Fall ohne den vorherigen Rat eines Rechtsanwaltes unterschrieben werden.

Sozialrecht

Infolge eines Unfalles mit schweren Verletzungen oder durch Erkrankungen kann es zu einer Behinderung kommen. Im Sozialgesetz ist diese dahingehend definiert, dass Menschen behindert sind, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Menschen sind im Sinne des Gesetzes schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt. Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden sollen behinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber wenigstens 30, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz im Sinne des § 73 nicht erlangen oder nicht behalten können.

Ein Schwerbehindertenausweis ist der Nachweis für den Grad der Behinderung. Danach können folgende Leistungen in Anspruch genommen werden: steuerliche Erleichterungen, Vergünstigungen im Personen- Nah- und Fernverkehr, beim Wohnen und Schutz nach dem Schwerbehindertengesetz. Ansprüche auf diese Leistungen, die Nachteile der Behinderten ausgleichen sollen, werden im Ausweis besonders gekennzeichnet. Diese richten sich nach der Art und dem Grad der Behinderung.

Ich prüfe für Sie
die Bescheide im Antragsverfahren, vertrete nach ablehnenden Bescheiden Ihre Interessen im Widerspruchsverfahren vor den Behörden und im Klageverfahren vor den zuständigen Sozial- und Landessozialgerichten.